Für viele Unternehmen ist ChatGPT die richtige Antwort. Für manche nicht. Diese Seite hilft bei der Unterscheidung – auch wenn das Ergebnis gegen uns ausfällt.
Eine eigene KI lohnt sich, wenn regelmäßig Daten verarbeitet werden, die das Unternehmen nicht verlassen dürfen, oder wenn KI so intensiv genutzt wird, dass die Kosten pro Nutzer und Monat spürbar werden. In allen anderen Fällen ist ChatGPT günstiger, schneller verfügbar und im Ergebnis meist besser.
Das ist keine bescheidene Floskel. Wir raten regelmäßig von eigenen Systemen ab, wenn ein Unternehmen KI gelegentlich für Textentwürfe nutzt. Dafür einen Server zu betreiben, ist teurer und schlechter.
allgemeinen Texten, Recherche, Übersetzungen, Code – ohne vertrauliche Inhalte.
Mandanten-, Patienten- und Personaldaten, Verträgen, internem Wissen.
Verglichen wird ChatGPT in einem Geschäftstarif gegen eine selbst betriebene KI auf eigener oder allein für Sie betriebener Hardware.
| ChatGPT | Eigene KI | |
|---|---|---|
| Antwortqualität | Bei anspruchsvollen Aufgaben spürbar besser | Für Büroaufgaben ausreichend, bei komplexem Denken schwächer |
| Ihre Daten | Verlassen das Haus; Verarbeitung teils außerhalb der EU | Bleiben im eigenen Netz, technisch nachweisbar |
| Kostenverlauf | Pro Nutzer und Monat, wächst mit der Belegschaft | Einmalige Anschaffung plus Betrieb, unabhängig von der Nutzerzahl |
| Firmenwissen | Nur was hochgeladen wird, in Grenzen | Vollständige Anbindung an Wiki, Dateien, Ticketsystem |
| Verfügbar ab | Sofort | Wochen bis wenige Monate |
| Betriebsaufwand | Keiner | Ein Server, der gepflegt werden muss – intern oder von uns |
Ob ein Anbieter sorgfältig arbeitet, ist selten die Frage. Die Frage kommt später und lautet anders: Was legen Sie vor, wenn eine Aufsichtsbehörde, ein Mandant oder ein Betriebsrat wissen will, wohin die Daten gegangen sind?
Bei einem Cloud-Dienst besteht der Nachweis aus Verträgen und Zusicherungen. Bei einem System im eigenen Netz besteht er aus der Netzwerkkonfiguration: Es gibt keine Verbindung nach außen, über die Daten abfließen könnten. Das ist ein anderer Grad an Belastbarkeit.
Für Berufsgruppen mit gesetzlicher Verschwiegenheitspflicht – Kanzleien, Steuerberatung, Arztpraxen – ist dieser Unterschied keine Vorliebe, sondern die Grundlage der Entscheidung. Die rechtliche Einordnung im Detail steht unter KI & Datenschutz.
Cloud-KI kostet pro Kopf und Monat. Diese Rechnung wächst mit jeder Person, die Zugang bekommt. Eine eigene Maschine kostet einmal – und dann ungefähr gleich viel, ob zehn oder hundert Menschen sie nutzen.
Unsere KI-Server beginnen bei 5.500 € zum Kauf oder 200 € im Monat zur Miete. Alle Größen stehen offen auf der Seite KI-Server kaufen oder mieten. Ob sich das für Sie rechnet, hängt an zwei Zahlen: wie viele Menschen die KI nutzen und wie oft.
Was in solchen Rechnungen regelmäßig fehlt: Strom, Wartung und die Zeit von jemandem, der sich kümmert. Wir rechnen das mit, auch wenn das Ergebnis dann weniger eindrucksvoll ausfällt.
Die Entscheidung ist kein Entweder-oder. Viele Unternehmen fahren zweigleisig: ChatGPT für allgemeine Aufgaben, die eigene KI für alles, was vertraulich ist.
Das ist oft die wirtschaftlichste Lösung, weil die eigene Maschine dann kleiner ausfallen kann. Welche Betriebsmodelle dazwischen liegen – vom eigenen Rack bis zur allein für Sie betriebenen Maschine im Rechenzentrum – steht unter Betriebsmodelle.
Diese Punkte stehen selten auf Anbieterseiten. Sie gehören zur Entscheidung.
Bei langen Herleitungen, anspruchsvollem Code oder komplexer Analyse liegen die großen kommerziellen Modelle vorn. Offene Modelle haben aufgeholt, aber die Lücke ist nicht geschlossen.
Ein neues Cloud-Modell steht über Nacht bereit. Bei einer eigenen Installation prüft jemand erst, ob es auf der vorhandenen Hardware läuft und ob die Lizenz den Einsatz erlaubt.
Eine eigene KI ist ein Server. Er braucht Updates, Überwachung und jemanden, der reagiert, wenn etwas klemmt. Wer das nicht selbst leisten will, muss es einkaufen – auch das kostet.
Zweimal Ja und mehr spricht für eine eigene Lösung. Viermal Nein spricht klar für die Cloud – und dann sagen wir Ihnen das auch.
Wenn die Antworten für eine eigene KI sprechen, beginnt es nicht mit einem Serverkauf, sondern mit einem klar abgegrenzten Anwendungsfall und einem Testbetrieb für wenige Wochen.
Den Ablauf beschreibt die Seite Wie man anfängt. Was in einem solchen System an Technik steckt, steht unter KI-Technologien.
Wenn regelmäßig Daten verarbeitet werden, die das Unternehmen nicht verlassen dürfen, oder wenn so viele Menschen KI nutzen, dass die Kosten pro Kopf und Monat ins Gewicht fallen. In allen anderen Fällen ist ChatGPT günstiger, sofort verfügbar und bei anspruchsvollen Aufgaben besser. Ein eigener Server für gelegentliche Textentwürfe rechnet sich nicht.
Für die üblichen Büroaufgaben ja: zusammenfassen, formulieren, einordnen, Auskunft aus eigenen Dokumenten geben. Bei langen Herleitungen, anspruchsvollem Code und komplexer Analyse liegen die großen kommerziellen Modelle weiterhin vorn. Offene Modelle haben stark aufgeholt, die Lücke ist aber nicht geschlossen.
Er regelt die Verantwortlichkeiten, aber er verhindert keinen Zugriff durch Behörden des Landes, dessen Recht der Anbieter unterliegt. Auch ein Rechenzentrum in der EU ändert daran nichts, wenn das betreibende Unternehmen außereuropäischem Recht unterliegt. Läuft das System im eigenen Netz, entfällt diese Frage, weil es keine Übermittlung gibt.
Ja, und für viele Unternehmen ist das die wirtschaftlichste Lösung: ChatGPT für allgemeine Aufgaben, die eigene KI für alles Vertrauliche. Die eigene Maschine kann dann kleiner ausfallen, weil sie nicht die gesamte Nutzung tragen muss.
Ein Gespräch, zwei Zahlen von Ihnen – danach wissen Sie, welcher Weg sich rechnet.
Direkter Kontakt – ohne Umwege. Wir melden uns innerhalb eines Werktages.