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Was bei Cloud-KI auf dem Spiel steht

Wenn Sie Firmendaten, Kundenkommunikation oder interne Dokumente in öffentliche KI-Dienste eingeben, verlieren Sie die Kontrolle darüber – oft ohne es zu merken.

Datenabfluss

Jede Anfrage an ChatGPT & Co. überträgt Daten auf Server außerhalb Ihrer Kontrolle. Trainingsdaten, Logs, Caching – was genau passiert, ist intransparent.

Vendor Lock-in

Wer sein Unternehmen auf OpenAI oder Google aufbaut, ist von deren Preisen, API-Änderungen und Geschäftsbedingungen abhängig. Modellanbieter können Dienste einstellen oder teurer werden.

Variable API-Kosten

SaaS-KI wird per Token abgerechnet. Bei intensiver Nutzung summieren sich die Kosten unkontrollierbar. Self-Hosted KI hat planbare Betriebskosten.

DSGVO & Compliance

Die DSGVO erlaubt Übermittlungen in Drittländer nur unter den Bedingungen der Art. 44 ff. Mit dem Schrems-II-Urteil vom 16.07.2020 hat der Europäische Gerichtshof klargestellt, dass Verträge allein dafür nicht genügen. Hinzu kommt: US-amerikanische Cloud-Dienste unterliegen dem CLOUD Act – US-Behörden können die Herausgabe von Daten verlangen, auch wenn diese in Europa liegen. Die Rechtslage mit allen Fundstellen.

  • Kein Datentransfer in Drittstaaten
  • Verarbeitung ausschließlich auf deutschem/europäischem Boden
  • Klare Verantwortlichkeit und Auftragsdatenverarbeitung
  • Auditierbare Zugriffe

Abhängigkeit von US-Anbietern

KI-Infrastruktur ist derzeit stark in US-amerikanischer Hand (OpenAI, Anthropic, Google, Meta). Self-Hosted KI auf Open-Source-Basis (Llama, Mistral) macht Sie unabhängig von einzelnen Anbietern und deren Bedingungen.

Kontrollverlust über Modelle bedeutet auch: Sie können nicht nachvollziehen, warum ein Modell eine bestimmte Antwort gibt – und Sie können es nicht anpassen. Beim eigenen Betrieb bleibt das alles in Ihrer Hand.

Warum eine eigene KI?

Warum sollte ein Unternehmen eine eigene KI betreiben statt ChatGPT zu nutzen?

Weil Firmendaten sonst auf Servern landen, die Sie nicht kontrollieren. Jede Anfrage an einen öffentlichen KI-Dienst überträgt Inhalte nach außen, und was dort mit Logs und Zwischenspeichern geschieht, ist nicht nachvollziehbar. Eine eigene KI verarbeitet alles auf Hardware in Deutschland, die Sie selbst oder wir für Sie betreiben.

Schützt ein Rechenzentrum in Europa vor dem Zugriff von US-Behörden?

Nicht zuverlässig. US-Anbieter unterliegen dem CLOUD Act, nach dem US-Behörden Zugriff auf Daten verlangen können — auch wenn diese in Europa gespeichert sind. Entscheidend ist also nicht nur der Standort des Servers, sondern wer ihn betreibt. Das ist unsere Einschätzung, keine Rechtsberatung.

Ist eine eigene KI teurer als ein KI-Abo?

Beim reinen Preis nehmen sich beide oft nicht viel. Der eigentliche Vorteil liegt woanders: Ihre Daten verlassen weder Ihr Haus noch Ihr Netz, und die KI bleibt verfügbar, auch wenn ein Anbieter seinen Dienst wegen geänderter Rechtslage oder aus anderen Gründen einschränkt oder einstellt. Die konkreten Serverpreise stehen auf der Seite KI-Server kaufen oder mieten.

Machen wir uns mit einer eigenen KI nicht von Ihnen abhängig?

Weniger als von einem Cloud-Anbieter. Die Bausteine sind quelloffen und ohne Lizenzgebühren, das Modell ist eine Datei auf Ihrer Hardware. Preise, Geschäftsbedingungen oder eine Abkündigung eines US-Anbieters betreffen Sie dann nicht mehr.

Wollen Sie das konkret einschätzen?

Wir analysieren Ihre Situation und zeigen, welche KI-Lösung zu Ihnen passt.

Direkter Kontakt – ohne Umwege. Wir melden uns innerhalb eines Werktages.