Seit 2006 Aktiv in der Softwareentwicklung
100 % Hosting in Deutschland
NRW+ Kunden in NRW und bundesweit
Langfristig Partnerschaften statt Projektgeschäft

Die kurze Antwort

Wer eine Zahl sucht, bekommt sie hier: 15.000 bis 75.000 Euro für die Entwicklung, dazu ein monatlicher Betrag für Betrieb und Wartung. Unter etwa 10.000 Euro entsteht selten etwas, das den Aufwand rechtfertigt.

Diese Spanne ist groß, und das hat einen Grund: Zwischen einer Anwendung für einen klar umrissenen Ablauf und einem System, das die halbe Firma steuert, liegt derselbe Unterschied wie zwischen einem Anbau und einem Neubau. Welche Faktoren den Ausschlag geben, steht weiter unten.

Größenordnungen aus der Praxis

Drei Zuschnitte, die so oder ähnlich regelmäßig vorkommen. Die Zahlen sind Erfahrungswerte, keine Angebote.

Ein Ablauf, sauber digitalisiert

Eine gewachsene Excel-Kalkulation wird zur Webanwendung, mit der mehrere Leute gleichzeitig arbeiten. Keine Fremdsysteme, überschaubare Datenmenge.

15.000 bis 25.000 Euro
zwei bis drei Monate

Fachanwendung mit Schnittstellen

Mehrere Rollen, Berechtigungen, Anbindung an ein bis zwei vorhandene Systeme, Übernahme der Altdaten. Der häufigste Fall.

30.000 bis 50.000 Euro
drei bis fünf Monate

System für einen Kernprozess

Bildet einen Geschäftsprozess vollständig ab, viele Schnittstellen, eigene Auswertungen, oft mit KI-Anteil.

ab 50.000 Euro
fünf Monate und mehr

Wovon der Preis abhängt

Vier Dinge geben den Ausschlag. Wer sie kennt, kann den eigenen Fall grob einordnen, bevor überhaupt jemand ein Angebot schreibt.

  • Wie viele Prozesse abgebildet werden. Ein klar umrissener Ablauf kostet deutlich weniger als ein System, das mehrere Abteilungen verbindet.
  • Wie viele Schnittstellen dazukommen. Jede Anbindung an ein Fremdsystem ist eigene Arbeit, vor allem wenn die Dokumentation der Gegenseite lückenhaft ist. Das kommt häufiger vor, als man denkt.
  • Was mit den alten Daten passiert. Der am häufigsten unterschätzte Posten. Gewachsene Bestände enthalten Dubletten, halb ausgefüllte Felder und Sonderfälle, die erst beim Umzug auffallen.
  • Wie viel Klärung nötig ist. Wenn im Haus Uneinigkeit über den Ablauf besteht, wird das Projekt teurer — nicht wegen der Programmierung, sondern weil Entscheidungen nachgeholt werden müssen.

Was laufend dazukommt

Mit der Übergabe ist es nicht getan. Software, die niemand pflegt, ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsproblem. Diese Posten gehören in jede Kalkulation.

  • Betrieb und Hosting. Server, Backups, Überwachung. Bei uns auf eigener Infrastruktur in Deutschland.
  • Sicherheitsupdates. Framework und Abhängigkeiten bleiben aktuell. Das ist kein Komfort, sondern Voraussetzung.
  • Kleine Anpassungen. Ein Feld mehr, ein geänderter Ablauf, eine neue Auswertung. Der Normalfall, nicht die Ausnahme.

Als Faustregel rechnen Sie mit 15 bis 20 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr. Wer das einspart, zahlt es später in einem Sanierungsprojekt nach.

Wann Sie das Geld nicht ausgeben sollten

Es gibt Fälle, in denen wir von einer Eigenentwicklung abraten. Das kostet uns Aufträge und erspart Ihnen eine Fehlinvestition.

  • Wenn es ein fertiges Produkt gibt, das achtzig Prozent abdeckt. Dahinter steckt jahrelange Weiterentwicklung durch ein ganzes Team. Das holen Sie mit einem Projektbudget nicht ein.
  • Wenn das Budget unter 10.000 Euro liegt. Dann entsteht entweder etwas Halbfertiges oder es wird am Ende doch teurer. Beides hilft niemandem.
  • Wenn der Prozess selbst noch unklar ist. Software friert einen Ablauf ein. Ist der Ablauf strittig, wird der Streit einprogrammiert.

Umgekehrt lohnt sich Individualsoftware fast immer dort, wo heute mehrere Leute täglich Daten von Hand übertragen. Diese Zeit lässt sich in Stunden pro Woche ausrechnen — und damit auch, wann sich die Investition amortisiert.

Wie Sie zu einer belastbaren Zahl kommen

Erstgespräch

Wir hören zu und stellen Fragen. Danach können wir die Spanne meist auf plus minus zwanzig Prozent eingrenzen. Kostenlos, ein bis zwei Stunden.

Technisches Konzept

Anforderungen, Schnittstellen und Datenstrukturen schriftlich. Damit steht eine belastbare Zahl. Das Dokument gehört Ihnen, auch wenn Sie danach mit jemand anderem weiterarbeiten.

Festpreis oder Aufwand

Bei klar umrissenen Vorhaben nennen wir einen Festpreis. Wo sich Anforderungen im Verlauf schärfen, rechnen wir nach Aufwand — mit vereinbarter Obergrenze.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet Individualsoftware?

Die meisten Projekte liegen zwischen 15.000 und 75.000 Euro für die Entwicklung, dazu kommt ein monatlicher Betrag für Betrieb und Wartung. Nach dem Erstgespräch können wir die Spanne meist auf plus minus zwanzig Prozent eingrenzen.

Warum ist die Preisspanne so groß?

Vier Dinge geben den Ausschlag: wie viele Prozesse abgebildet werden, wie viele Schnittstellen zu vorhandenen Systemen dazukommen, was mit den Altdaten passiert und wie viel Klärungsbedarf im Haus noch besteht. Zwischen einer Anwendung für einen einzelnen Ablauf und einem System für einen ganzen Kernprozess liegt derselbe Unterschied wie zwischen Anbau und Neubau.

Was kostet der laufende Betrieb?

Als Faustregel 15 bis 20 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr. Darin enthalten sind Hosting auf unseren Servern in Deutschland, Sicherheitsupdates für Framework und Abhängigkeiten sowie kleinere Anpassungen. Software, die niemand pflegt, ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsproblem.

Welcher Posten wird am häufigsten unterschätzt?

Die Übernahme der alten Daten. Gewachsene Bestände enthalten Dubletten, halb ausgefüllte Felder und Sonderfälle, die erst beim Umzug auffallen. Dafür entstehen regelmäßig Bereinigungs- und Umwandlungsskripte, die im ersten Angebot niemand auf dem Schirm hatte.

Gibt es einen Festpreis?

Bei klar umrissenen Vorhaben ja. Wo sich Anforderungen im Verlauf erst schärfen, rechnen wir nach Aufwand mit vereinbarter Obergrenze. Belastbar wird die Zahl mit dem technischen Konzept, nicht vorher.

Ab welchem Budget lohnt es sich nicht?

Unter etwa 10.000 Euro entsteht selten etwas, das den Aufwand rechtfertigt. Und wenn es ein fertiges Produkt gibt, das Ihre Anforderungen zu achtzig Prozent abdeckt, raten wir zur fertigen Software: Dahinter steckt jahrelange Weiterentwicklung durch ein ganzes Team, die Sie mit einem Projektbudget nicht einholen.

Wollen Sie wissen, was Ihr Vorhaben kostet?

Im Erstgespräch schauen wir uns Ihren Ablauf an und nennen Ihnen eine Spanne, mit der Sie rechnen können. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Direkter Kontakt – ohne Umwege. Wir melden uns innerhalb eines Werktages.