Integration & Schnittstellen: Systeme, die zusammenarbeiten.
Wir verbinden Ihre Programme so, dass Daten von selbst fließen. Sicher, dokumentiert und wartbar.
In vielen Firmen arbeiten mehrere Programme nebeneinander her. Der Shop weiß nichts vom Versand. Die Buchhaltung bekommt ihre Zahlen per Hand. Wir bauen die Verbindungen dazwischen. Fachleute nennen das Systemintegration. Das Werkzeug dafür ist die Schnittstelle: ein fest vereinbarter Weg, auf dem zwei Programme Daten austauschen.
Datenflüsse statt Datensilos
Ein Datensilo ist ein Programm, das seine Daten für sich behält. Dann tippt jemand dieselben Angaben ein zweites Mal ab. Oder er kopiert sie aus einer Tabelle in die nächste. Das kostet Zeit. Und jeder Tippfehler landet irgendwann beim Kunden.
Eine gute Schnittstelle nimmt Ihnen diese Arbeit ab. Sie überträgt die Daten automatisch. Sie prüft, ob alles angekommen ist. Und sie meldet sich, wenn etwas schiefgeht.
- Daten gleichen sich automatisch zwischen Systemen ab
- Niemand pflegt dieselben Daten doppelt
- Auswertungen greifen auf eine gemeinsame Datenbasis zu
- Fehlerhafte Übertragungen werden erkannt und gemeldet
Typische Fälle aus unseren Projekten
Drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Integration aussehen kann.
Shop mit Versand, Zahlung und Marktplatz
Für einen 3D-Druck-Shop haben wir den Versand über DHL und die Zahlung über PayPal angebunden. Dazu kommt der Marktplatz Etsy. Der Shop verkauft so über mindestens drei Kanäle gleichzeitig. Jedes Produkt gibt es in bis zu 30 Farben. Bestellung und Versand laufen automatisch. Zur Referenz personal-castle.de
Organisationen miteinander vernetzen
Für die maksFIRE GmbH haben wir eine gewachsene Verwaltungsplattform erweitert. Sie war auf einzelne Organisationen ausgelegt. Jetzt tauschen Organisationen Lehrgänge und Ausbildungsdaten untereinander aus. Dafür haben wir die REST-Schnittstellen erweitert. Das System lief währenddessen weiter. Zur Referenz maksFIRE GmbH
Außendienst ohne Netz
Eine Angebotssoftware für einen Wärmepumpen-Vertrieb funktioniert auch ohne Internet. Beim Kunden vor Ort entsteht das Angebot sofort als PDF. Ein späterer Abgleich der Daten ist möglich, aber kein Muss. Das E-Mail-Hin-und-her mit dem Innendienst entfällt. Zur Referenz Wärmepumpen-Vertrieb
Was wir integrieren
Aus eigenen Projekten kennen wir viele Systeme und Protokolle. Ein Protokoll ist die Sprache, in der zwei Programme miteinander reden.
ERP-Systeme
Ein ERP steuert Einkauf, Lager und Logistik. Wir binden es an die Systeme davor und danach an.
CRM-Systeme
Im CRM stehen Ihre Kundendaten. Wir halten sie mit den anderen Anwendungen auf demselben Stand.
Buchhaltung & DATEV
Daten gehen automatisch in die Buchhaltung. Niemand muss sie von Papier oder Tabelle abtippen.
Versand, Zahlung, Marktplätze
Zum Beispiel DHL für den Versand, PayPal für die Zahlung und Etsy als zusätzlicher Verkaufskanal.
REST & SOAP APIs
Eine API ist die Schnittstelle eines fremden Programms. Wir binden sie an – auch wenn es keine offizielle Dokumentation gibt.
Eigene Schnittstellen
Wir bauen auch eigene APIs. Darüber können andere Programme auf Ihre Anwendung zugreifen.
Für reine Schnittstellenprojekte – REST, GraphQL, Webhooks – betreiben wir mit api-experten.de ein eigenes Angebot. Ein Webhook ist eine kurze Nachricht, die ein Programm sofort verschickt, wenn etwas passiert. Zum Beispiel: „Neue Bestellung eingegangen.“
Auch KI-Systeme brauchen Schnittstellen. Wie eine KI auf Ihre eigenen Dokumente zugreift, erklären wir unter KI mit eigenen Daten.
So läuft ein Integrationsprojekt ab
Jede Systemlandschaft ist anders. Der Ablauf ist trotzdem fast immer derselbe.
1. Bestand aufnehmen
Welche Programme sind im Einsatz? Welche Daten liegen wo? Wer tippt heute was von Hand ab? Wir zeichnen den Datenfluss auf, wie er wirklich ist.
2. Schnittstellen prüfen
Wir sehen uns an, was die vorhandenen Systeme anbieten. Manche haben eine gute API. Andere können nur Dateien exportieren. Beides lässt sich nutzen.
3. Schrittweise anbinden
Wir starten mit der Verbindung, die heute am meisten Handarbeit kostet. Die übrigen folgen danach. Ihr Betrieb läuft dabei weiter.
Nach dem Start überwachen wir die Datenflüsse weiter. Das übernehmen wir im Rahmen von Betrieb & Hosting. Ist die Schnittstelle Teil einer neuen Fachanwendung, entsteht beides zusammen. Mehr dazu unter Individualsoftware.
Sicher & wartbar von Anfang an
Eine Schnittstelle muss auch in fünf Jahren noch laufen. Dafür sorgen drei Dinge.
Versionierung
Jede Schnittstelle bekommt eine Versionsnummer. So bricht eine Änderung keine Systeme, die noch die alte Version nutzen.
Monitoring
Wir überwachen die Datenflüsse laufend. Fehler fallen uns auf, bevor sie sich stapeln.
Fehlerbehandlung
Scheitert eine Übertragung, halten wir das fest und melden es. Danach lässt sie sich wiederholen.
Was Kunden uns vorher fragen
Müssen wir dafür unsere Software austauschen?
Nein. Meist bleiben die vorhandenen Programme, wie sie sind. Wir bauen nur die Verbindung dazwischen. Bei der maksFIRE GmbH haben wir ein über Jahre gewachsenes System erweitert – ohne Neustart und ohne grundlegende Änderungen an der Oberfläche.
Was, wenn der Hersteller keine Schnittstelle anbietet?
Dann suchen wir einen anderen Weg. Oft gibt es einen Datei-Export oder eine Datenbank, die wir lesen dürfen. Das klären wir, bevor Sie ein Angebot bekommen.
Was kostet eine Integration?
Das hängt von der Zahl der Systeme ab. Häufig ist die Integration Teil einer Fachanwendung. Eine Anwendung mit Anbindung an ein bis zwei vorhandene Systeme liegt nach unserer Erfahrung meist bei 30.000 bis 50.000 Euro. Die Umsetzung dauert dann etwa drei bis fünf Monate. Details stehen auf unserer Seite Was kostet Individualsoftware?
Welche Systeme sollen verbunden werden?
Schildern Sie uns Ihre Systemlandschaft – wir zeigen, was technisch möglich ist.
Direkter Kontakt – ohne Umwege. Wir melden uns innerhalb eines Werktages.