Individualsoftware lebt oft viele Jahre. Entwickler und Dienstleister leider nicht immer. Wir arbeiten uns auch in fremde, gewachsene Systeme ein – und übernehmen sie.
Eine Anwendung, die seit Jahren läuft, ist selten schön – aber sie bildet ab, wie ein Unternehmen tatsächlich arbeitet. Dieses Wissen steckt im Code, nicht in einem Handbuch. Deshalb ist der erste Reflex, eine gewachsene Software komplett neu zu bauen, fast immer der teuerste. Wir steigen stattdessen dort ein, wo sie heute steht.
Meist ist es kein geplantes Projekt, sondern eine Situation, die sich nicht länger aussitzen lässt.
Keinen perfekten Quellcode. Keine vollständige Dokumentation. Keine Tests, keine saubere Historie, keine Übergabe vom Vorgänger.
Wir haben noch kein System übernommen, in dem all das vorlag – das ist der Normalfall und kein Grund, die Anfrage zurückzuhalten. Es genügt, wenn Sie uns Zugriff auf den Code und das laufende System geben können.
Erst verstehen, dann absichern, dann verbessern – in dieser Reihenfolge. Eine Modernisierung, die vor der Bestandsaufnahme beginnt, ist geraten.
Wir lesen den Code, prüfen Abhängigkeiten, Datenbank und Serverumgebung und benennen die technischen Risiken. Am Ende steht eine ehrliche Einschätzung: was trägt, was ist gefährlich, was kostet in Zukunft Geld.
Zuerst das, was akut wehtut: Sicherheitsupdates, Backups, Monitoring und ein nachvollziehbares Deployment. Ab hier ist das System nicht mehr auf gutes Glück angewiesen – noch bevor eine Zeile modernisiert wird.
Danach wird Stück für Stück erneuert, während die Anwendung weiterläuft. Welche Teile zuerst drankommen, entscheidet sich nach Risiko und Nutzen – nicht danach, was technisch am meisten Spaß macht.
Meistens nicht. Eine kontrollierte Modernisierung ist in der Regel schneller, billiger und risikoärmer als ein Neubau – schon deshalb, weil das Fachwissen im bestehenden System bereits erprobt ist. Eine Neuentwicklung muss all das erst wieder einsammeln.
Es gibt Fälle, in denen ein Neubau richtig ist: wenn die technische Basis keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, wenn zentrale Anforderungen sich grundlegend geändert haben oder wenn jede Änderung an einer Stelle drei andere kaputt macht. Das sagen wir Ihnen dann auch – nach der Bestandsaufnahme, nicht vorher.
Eine Übernahme endet nicht mit dem letzten Modernisierungsschritt. In den meisten Fällen betreiben wir das System anschließend dauerhaft.
Die JURANDO GmbH aus Lüdenscheid betreut Unternehmen als externer Datenschutzbeauftragter. Ihre Online-Plattform hilft Kunden dabei, datenschutzrelevante Informationen zu strukturieren und DSGVO-konforme Dokumentationen zu erstellen – ein System, das die JURANDO GmbH nicht selbst betreiben wollte und für das sie eine technische Heimat brauchte.
Wir haben die Plattform samt Codebasis übernommen, die Architektur bewertet, sie auf aktuelle technische Standards gebracht und betreiben sie seitdem – inklusive Wartung, Verfügbarkeit und Sicherheit. Die Zusammenarbeit läuft seit rund drei Jahren.
Veröffentlichung mit Zustimmung der JURANDO GmbH.
Sie brauchen keine Dokumentation und keine Aufräumaktion vorab. Schildern Sie uns kurz, was die Anwendung tut und wo es hakt – wir sagen Ihnen, ob und wie eine Übernahme sinnvoll ist.
Direkter Kontakt – ohne Umwege. Wir melden uns innerhalb eines Werktages.