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Langfristig Partnerschaften statt Projektgeschäft

Zwanzig Jahre am Markt bedeuten vor allem, dass wir noch da sind, wenn Ihre Software in drei Jahren eine Anpassung braucht. Sie sprechen dann mit demselben Menschen wie beim ersten Gespräch.

Für wen wir entwickeln

Die Anlässe ähneln sich.

Zwei Programme, die nicht miteinander reden

In Kanzleien und Praxen tippt jemand Daten aus einem Fachprogramm in ein anderes. Jeden Tag. Wir bauen die Schnittstelle dazwischen, damit das aufhört.

Eine Excel-Tabelle, die niemand mehr versteht

Sie ist über Jahre gewachsen, enthält verschachtelte Formeln, und nur eine Person im Haus weiß, wie sie funktioniert. Wenn diese Person im Urlaub ist, steht der Prozess. Wir überführen die Logik in eine Webanwendung, in der mehrere Leute gleichzeitig arbeiten können.

Ein Ablauf, den es fertig nicht zu kaufen gibt

Ein Verkaufsprozess für Wärmepumpen, den kein CRM von der Stange kennt. Ein Shop, in dem die Farbvariante über den Kauf entscheidet. Solche Abläufe sind zu speziell für Standardprodukte und zu wichtig, um sie dauerhaft mit Behelfslösungen zu betreiben.

Was wir gebaut haben

Fünf Projekte, die zeigen, worum es dabei praktisch geht.

Jurando: Datenschutzplattform

Die Jurando GmbH betreut Unternehmen als externer Datenschutzbeauftragter. Wir haben die bestehende Plattform samt Codebasis übernommen, die Architektur bewertet, sie auf aktuelle technische Standards gebracht und betreiben sie seitdem. Die Software erfasst datenschutzrelevante Angaben strukturiert, erzeugt daraus die vorgeschriebene Dokumentation und verwaltet Mitarbeiterschulungen bis hin zum Zertifikat.

Wärmepumpen-Vertrieb: von Excel zur Angebotssoftware

Ein Vertrieb kalkulierte Angebote in einer über Jahre gewachsenen Excel-Datei. Bis ein fertiges Angebot beim Kunden ankam, vergingen Tage. Wir haben die Kalkulationslogik unverändert übernommen und in eine Webanwendung überführt, sodass das Angebot jetzt direkt im Kundentermin entsteht.

Messdienerplan: Einsatzplanung seit 2004

Diese Plattform entwickeln und betreiben wir seit über zwanzig Jahren. Sie verteilt Dienste automatisch und berücksichtigt dabei Wünsche und Verfügbarkeiten aller Beteiligten. Eine Planungsrunde kostete vorher Stunden Handarbeit und dauert heute rund eine Viertelstunde.

personal-castle.de: Shopsystem für 3D-Druck

Bei diesen Produkten entscheidet die Farbe über den Kauf, und die Zahl der Varianten sprengte jedes Baukastensystem. Wir haben den Shop vollständig selbst entwickelt, mit einer Darstellung, die Farben in den Mittelpunkt stellt. Angebunden sind DHL, PayPal und Etsy, sodass Bestellungen über mehrere Kanäle ohne manuelles Zutun durchlaufen.

Sportverein: Anmeldungen ohne Papier

Hunderte Anmeldungen im Jahr, alle auf Papier, bearbeitet von Ehrenamtlichen in ihrer Freizeit. Wir haben daraus einen geführten Onlineprozess direkt auf der Vereinswebseite gemacht. Die Rückfragen gingen so deutlich zurück, dass der Verein kurz darauf weitere Abläufe digitalisieren ließ.

Was Sie bekommen

Wir übernehmen die technische Konzeption, schreiben die Anwendung und binden sie an Ihre vorhandenen Systeme an. Automatisierte Tests und statische Code-Analyse laufen dabei von Anfang an mit, nicht als nachträgliche Pflichtübung.

Was wir nicht machen, sagen wir genauso deutlich: reines Grafikdesign ohne Funktion dahinter, Suchmaschinenoptimierung als Dienstleistung, Marketingkampagnen. Dafür gibt es bessere Anbieter, und wir empfehlen Ihnen gern welche.

Warum wir und nicht die Agentur nebenan

Das Wissen über Ihr Projekt bleibt bei uns im Haus, weil dieses Haus nicht alle zwei Jahre die Belegschaft wechselt. Der Messdienerplan läuft seit 2004 bei denselben Leuten. Bei den meisten Agenturen, die für dieses Stichwort ranken, sieht die Firmengeschichte anders aus.

Mit dem Launch endet die Zusammenarbeit nicht. Viele Agenturen übergeben die Software und sind draußen. Dann brauchen Sie einen Hoster, einen Wartungsvertrag und jemanden, der zwischen beiden vermittelt, sobald etwas klemmt. Bei uns läuft die Anwendung danach weiter, auf unserer eigenen Infrastruktur.

Entwicklung und Betrieb liegen in Radevormwald. Wir arbeiten ohne Offshore-Team und ohne weiterverkauften Cloud-Speicher aus Übersee. Ihre Daten liegen auf Servern, zu denen wir selbst den Schlüssel haben.

Sie sprechen direkt mit dem Entwickler. Bei uns gibt es keinen Account Manager, der Ihre Anforderung übersetzt und die Rückfrage drei Tage später beantwortet.

Und wir sagen auch ab. Wenn eine fertige Software Ihre Anforderungen zu achtzig Prozent abdeckt, raten wir Ihnen zur fertigen Software. Das kostet uns Aufträge und erspart Ihnen eine Fehlinvestition.

Was das kostet

Die meisten Projekte liegen zwischen 15.000 und 75.000 Euro. Diese Spanne ist groß, weil vier Dinge den Ausschlag geben.

  • Wie viele Prozesse abgebildet werden. Eine Anwendung für einen klar umrissenen Ablauf kostet deutlich weniger als ein System, das die halbe Firma steuert.
  • Wie viele Schnittstellen dazukommen. Jede Anbindung an ein Fremdsystem ist eigene Arbeit, vor allem wenn die Dokumentation der Gegenseite lückenhaft ist. Das kommt häufiger vor, als man denkt.
  • Was mit den alten Daten passiert. Die Migration aus einem Altsystem wird regelmäßig unterschätzt. Gewachsene Datenbestände enthalten Dubletten, halb ausgefüllte Felder und Sonderfälle, die erst beim Umzug auffallen.
  • Wer die Anwendung danach betreibt. Für Betrieb und Wartung fällt ein monatlicher Betrag an. Dafür bleiben Serverumgebung und Sicherheitsupdates aktuell, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.

Nach dem ersten Gespräch können wir die Spanne meist auf plus/minus zwanzig Prozent eingrenzen. Eine belastbare Zahl steht mit dem technischen Konzept.

Wie ein Projekt abläuft

1. Erstgespräch

Wir hören zu und stellen Fragen. Am Ende wissen Sie, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie überhaupt lohnt. (kostenlos, ein bis zwei Stunden)

2. Technisches Konzept

Alle Anforderungen, Schnittstellen und Datenstrukturen schriftlich. Das Dokument gehört Ihnen und ist auch dann etwas wert, wenn Sie danach mit jemand anderem weiterarbeiten. (rund zwei Wochen)

3. Prototyp

Eine lauffähige Fassung der Kernfunktion. Sie klicken sich durch und merken früh, ob wir Sie richtig verstanden haben. (drei bis vier Wochen)

4. Umsetzung

Vollständiger Funktionsumfang, Anbindung der Datenquellen, Migration der Altdaten. Sie sehen den Zwischenstand regelmäßig, nicht erst am Ende. (abhängig vom Umfang)

5. Abnahme und Betrieb

Nach dem Testdurchlauf geht die Anwendung produktiv. Danach betreuen wir sie weiter. (laufend)

Womit wir arbeiten

Wir wählen Technik danach aus, ob sie in zehn Jahren noch wartbar ist, auch von jemand anderem als uns.

Im Kern arbeiten wir mit PHP und Symfony, weil das Framework einem festen Veröffentlichungsplan folgt und Sie für Wartungsarbeiten jederzeit Entwickler am Markt finden. Die Oberflächen bauen wir mit Vue.js, damit sie sich bedienen lassen wie eine App und nicht wie ein Formular aus dem Jahr 2005. Die Infrastruktur läuft in Docker-Containern, wodurch die Anwendung auf jedem Server gleich funktioniert und ein Umzug keine eigene Baustelle wird. Als Datenbank kommt PostgreSQL oder MariaDB zum Einsatz, je nachdem was besser passt.

Dazu laufen automatisierte Tests und PHPStan für die statische Analyse mit. Der Nutzen zeigt sich erst später: Wenn Sie nach zwei Jahren eine Erweiterung brauchen, meldet die Testsuite sofort, falls dabei etwas anderes kaputtgeht. Ohne diese Absicherung wird jede Änderung an gewachsener Software zur Zitterpartie und entsprechend teuer.

Fragen, die uns oft gestellt werden

Was kostet eine Webanwendung bei Ihnen?

Zwischen 15.000 und 75.000 Euro, je nach Umfang und Zahl der Schnittstellen. Nach dem Erstgespräch können wir das deutlich enger fassen.

Wie lange dauert ein Projekt?

Von der ersten Analyse bis zum produktiven System meist drei bis sechs Monate. Den Prototyp sehen Sie deutlich früher, in der Regel nach sechs bis acht Wochen.

Was passiert nach dem Launch?

Wir betreiben die Anwendung auf unseren Servern in Deutschland und halten sie aktuell. Sie brauchen keinen zusätzlichen Hoster und keinen separaten Wartungsvertrag mit Dritten.

Wem gehört der Quellcode?

Ihnen, nach vollständiger Bezahlung, mit uneingeschränkten Nutzungsrechten. Sie bekommen den Code ausgehändigt, nicht nur ein Zugriffsrecht.

Was, wenn wir uns trennen?

Dann nehmen Sie Code und Daten mit. Wir setzen bewusst auf verbreitete Technologien, damit jeder qualifizierte Entwickler weiterarbeiten kann. Wenn ein Wechsel wehtut, dann höchstens deshalb, weil man sich über Jahre kennengelernt hat. An der Technik soll er jedenfalls nicht scheitern.

Wann lohnt sich Individualentwicklung nicht?

Wenn es ein fertiges Produkt gibt, das Ihre Anforderungen weitgehend abdeckt. Dann zahlen Sie für eine Eigenentwicklung ein Vielfaches und bekommen weniger, weil hinter dem Standardprodukt jahrelange Weiterentwicklung durch ein ganzes Team steckt. Auch bei sehr kleinen Budgets raten wir eher ab: Unter etwa 10.000 Euro entsteht selten etwas, das den Aufwand rechtfertigt.

Sprechen wir darüber, ob sich das für Sie rechnet.

Im Erstgespräch schauen wir uns Ihren Ablauf an und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Eigenentwicklung sinnvoll ist. Das kostet Sie nichts außer einer Stunde Zeit, vor Ort in Radevormwald oder per Videokonferenz.

Direkter Kontakt – ohne Umwege. Wir melden uns innerhalb eines Werktages.